Josefa Steinbichler

Mein erster eigener Hund war ein Pudel. Blacky hatte überhaupt keine Erziehung. Er durfte machen was und wie er wollte. Damls war ich so, wie diejenigen, über die ich heute den Kopf schüttle.

Als ich dann von einer Wohnung in ein Haus umzog, wünschte ich mir einen großen Hund, nähmlich einen Dobemann. Mein damaliger Lebensgefährte hätte gerne eine Dogge gehabt. Aber ich wollte kein „schlotzendes Ungeheuer“ haben. Bald darauf zog meine Dobermannhündin Leika ein.

Schnell erkannte ich, dass so ein großer Hund eine Erziehung braucht. Eine Kollegin empfahl mir einen Hundeverein in Friedberg. Und was soll ich Euch sagen – ich bin beim DDC OG Friedberg gelandet.

Das Leben geht manchmal schon seltsame Wege!!

Das war 1994 und seitdem bin ich auch Mitglied im DDC. Der damalige Vorstand und Ausbilder war Heinz Merkl. Er nahm mich und Leika unter seine Fittiche und brachte mir den Hundesport näher. Diesen übe ich nun seit 26 Jahren mit großer Freude aus.

Jetzt lernte ich diese „schlotzenden Ungeheuer“ kennen und bin seitdem dieser Rasse mit Haut und Haaren verfallen.

Mein Wunsch nach einer Dogge wurde sehr groß.

Nachdem mein Pudel altersbedingt mit fast 16 Jahren starb, kam erst noch die Dalmatinerhündin Cindy zu mir. Sie wollte keiner mehr haben, weil sie einen Hörschaden hatte. Sie wurde dann ein sehr guter Fährtenhund, denn für ein Leckerchen tat sie alles. Nach Jahren dann endlich kam meine erste Dogge zu mir. Eine schwarze Hündin Namens Suna. Sie wurde mit 4 Monaten aus schlechter Haltung befreit, hatte bis dahin nichts gelernt und forderte mich sehr. Aber wie heißt es so schön – man wächst an seinen Aufgaben.

Nun hatte ich 10 Jahre 3 große Hunde.

Als altersbedingt die Leika und die Suna mich verlassen mussten und nur noch Cindy da war, wünschte ich mir einen gestromten Rüden. Den fand ich in meinem Conny. Er war mein Seelenhund und Herzensbub. Mit ihm war alles so einfach und locker. Leider durfte er nur 6 3/4 Jahre bei mir bleiben.

Aktuell lebe ich mit meiner Lotte, einer gelben Hündin zusammen. Sie fordert mich auch sehr mit ihrem ängstlichen und zurückhaltendem Wesen. Trotzdem liebe ich auch sie!! Wie alle meine anderen Hunde.

Da ich nun seit einigen Jahren  nicht mehr arbeiten muss, wird der Wunsch nach einer 2. Dogge immer größer. Mal sehen, was das Leben noch für Überraschungen für mich parat hat.

Über große Umwege bin ich nun bei der OG München gelandet. Hier wurde ich herzlich aufgenommen und fühle mich sehr wohl. Dafür sage ich Euch: vielen Dank.

Danke sage ich auch meiner Ausbilderin Monika. Sie steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite, und weiß für jedes Problem eine Lösung.